Der schöne Süden Tansanias

Pünktlich fanden wir uns am 30.03.2012 um 12 Uhr am TAZARA-Bahnhof in Dar es Salaam ein… Doof nur, dass unser Zug eine Verspätung von 24 Stunden hatte (ich glaube ich werde mich nie mehr über die Deutsche Bahn beschweren). Aber macht ja nichts! Also ging es in die nahegelegene Shoppingmall zum gemeinsamen Kaffee trinken und anschließend wieder heim, war auch schön. Am nächsten Tag verliesen wir dann gegen 15 Uhr und mit 27 Stunden Verspätung endlich den Bahnhof von Dar es Salaam richtung Zambia – Beginn einer langen und schönen Reise in den Süden Tansanias!

Doch erst mal zurück zum Anfang:
Unser Plan war den Süden des Landes Tansania kennen zu lernen und dazu eine eineinhalb wöchige Reise anzutreten. Genau genommen waren unsere Ziele Mbeya, Tukuyo, Matema Beach am Lake Nyasa, Iringa und Pomern. Unsere Reisegruppe bestand neben mir aus meinen VIA-Freiwilligen Joana und Peter M., dem ebenfalls weltwärts-Freiwilligen Moriz, welcher in einer Waldorfschule in Dar es Salaam tätig ist, sowie den Kurzzeitfreiwilligen Louise aus Dänemark und Silvia aus der Schweiz.

1. Zugfahrt
Eines der Reise-Highlights war gleich zu Anfang – die Zugfahrt von Dar es Salaam bis zum zirka 800 Kilometer entfernten und ungefähr 2000 Meter höher gelegenen Mbeya mit der TZR-Eisenbahn (Tanzania Zambia Railway Authority). In Tansania gibt es insgesamt zwei Zuglinen auf welchen Personenzüge verkehren, die Central-Line von Dar es Salaam nach Kigoma und eben die TAZARA-Line von Dar es Salaam nach Kapiri-Mposhi in Zambia.
Die Zugfahrt war schon ein Erlebnis für sich. Zunächst brauchte ich ein wenig Gottvertrauen, denn die Wagons sind verdächtig auf den Gleisen rumgehüpft… Da die Gleise hier, nicht wie bei uns, nicht verschweist, sondern nur verschraubt sind, war die Fahrt alles andere als sanft. Abgesehen davon gab es aber nichts zu beanstanden, der Zug war verhältnismäßig sauber, unser Abteil groß und dank Speisewagons und Bars hat es uns an nichts gemangelt. Unsere Hauptbeschäftigungen bestanden aus Essen, Unterhalten und die wirklich schöne Landschaft zu bestaunen. Für die Nacht konnten sechs Pritschen ausgeklappt werden, auf welchen wir mehr oder weniger gut schliefen. Nachts blieben wir dann wegen eines entgegen kommenden Zuges noch vier Stunden stehen und kamen am nächsten Tag dann nach gut 26 Stunden Zugfahrt wohlbehalten und entspannt in Mbeya an. Insgesamt fanden wir es sehr angenehm mit dem Zug zu reisen, denn man kann im Gegensatz zum Bus herumlaufen und die Fahrt war sogar günstiger als mit dem Bus (24.000 TSh = ca. 10 Euro pro Person).

2. Tukuyo
Nach der Ankunft mit dem Zug verbrachten wir eine Nacht in Mbeya, bevor es am nächsten Tag mit dem Daladala (= Kleinbus) weiter nach Tukuyo ging. Tukuyo ist eine kleine Stadt, befindet sich zirka 70 Kilometer südlich von Mbeya und ist der niederschlagsreichste Ort des Landes. Nun kann man sich fragen ob es sinnvoll war ausgerechnet mitten in der Regenzeit dorthin zu fahren…Aber nun ja, mal wieder deutsches Schmuddelwetter mit Nieselregen war eine angenehme Abwechslung zum tagtäglich heißen Dar es Salaam. Von Tukuyo aus machten wir zwei Ausflüge.
Zunächst besuchten wir den Kaporogwe Wasserfall, bei welchem es sich laut Reiseführer um einen der schönsten des Landes handeln soll. Jedenfalls ist er tatsächlich sehr schön und beeindruckend, da man in einer Felsspalte sogar hinter den Wasserfall gehen kann. Auf dem Weg zu diesem Wasserfall fuhren wir durch ein Dorf und konnten die dort sehr fruchtbare Region bewundern. Überall werden Tee, Bananen, Reis, Mais und vieles mehr angebaut, was in das ganze Land transportiert wird und damit das Haupteinkommen der dortigen Bewohner darstellt. Auf dem Rückweg vom Wasserfall legten wir noch einen Zwischenstop bei einem der Dorfbewohner ein, welcher uns auf ein Glas des lokalen Bieres einlud. Gespannt und neugierig probierten wir das Bier…und würgten den Rest des Bechers aus Höflichkeit noch herunter. Dieses “Bier” haute wirklich rein, schmeckte bitter und braucht sich mit seinem Prozentanteil bestimmt nicht zu verstecken (und unser Fahrer (!) trank es wie Wasser…). Anschließend ging es wieder zurück zu unserer Unterkunft in der Stadtmitte von Tukuyo.
Am Abend durfte ich dann sogar ein “tukuyonisches” Krankenhaus kennen lernen… Da ich schon seit einer Woche Durchfall hatte und es mir zeitweise ziemlich schlecht ging, suchte ich eine Arztpraxis in Tukuyo auf. Dort wurden in meinem Stuhl zwei bakterielle Erreger (vermutlich durch verunreinigtes Essen hineingekommen) festgestellt und ich bekam Medikamente – um genau zu sein drei verschiedene Tabletten, wodurch ich jeweils sechs gleichzeitig nehmen musste. Dies macht besonders viel Spaß wenn man Tabletten und Pillen nicht schlucken kann ;-) (aber seit dem kann ich’s jetzt…)
Am nächsten Tag ging es mir zum Glück wieder gut, denn wir machten uns zur meiner Meinung nach schönsten Tour des Urlaubs auf. Zunächst ging es mit einem Daladala zu einem kleinen Dorf zwischen Tukuyo und Mbeya, von wo aus wir den Fußmarsch zum Ngozi-Krater antraten. Bei diesem soll es sich ebenfalls um einen der schönsten Kraterseen des Landes handeln und tatsächlich – der Ausflug war es wert! Allein der Weg war ein Erlebnis, denn um den Kratersee zu erreichen muss man einen Regenwald durchqueren. Zu Beginn gibt es noch einen breiten Waldweg, dieser endet allerdings irgendwann und von dort an geht es auf einem teilweise zugewucherten und mit umgeknickten Bäumen behinderten Trampfelpfad durch den Regenwald 200 Meter aufwärts bis zum Kraterrand. Ein anstrengender, aber spannender Aufstieg und ein tolles Erlebnis mitten durch den Regenwald zu marschieren (bis auf die metergroßen Spinnennetze unter denen wir uns durchducken mussten, das hat mich ein wenig an das Dschungelcamp erinnert und waren nicht meine Lieblingsstellen…). Oben angekommen hatten wir eine beeindruckende Aussicht auf den schönen Kratersee und aßen unser mitgebrachtes Essen. Für welches wir nebenbei bemerkt unabsichtlich 35 Bananen gekauft hatten – und zwar für umgerechnet zirka 45 Cent (entspricht einem Stückpreis von 1,3 Cent). Da es diese dort sozusagen im Überfluss gibt, sind Bananen in dieser Gegend sehr günstig.
Nach dem wir am Abend erschöpft und durchnässt wieder in Tukuyo ankamen, gönnten wir uns noch ein leckeres Essen. Und zwar besuchten wir das “Landmark Hotel”, in welchem es wirklich gutes Essen zu sehr günstigen Preisen gibt. Ich hatte dort die besten Spagetti mit Gemüsesoße meines bisherigen Lebens, für umgerechnet zirka 2,50 Euro! Auf jeden Fall besuchen wenn man in Tukuyo ist!

3. Matema Beach
Am vierten Tag der Reise verliesen wir frühs Tukuyo richtung Süden und machten uns damit auf den Weg nach Matema. Die Fahrt dortin hatten wir uns allerdings einfacher vorgestellt… Als wir in Kyela den Daladala wechseln mussten, ahnten wir nicht das wir in einem acht-Sitzer Daladala mit insgesamt 12 Personen kuschelnd ungefähr zwei Stunden lang über eine steinige Holperstraße richtung Matema ruckeln werden. Außerdem schüttete es den ganzen Tag unaufhörlich in Strömen, wodurch die “Straße” von Kyela nach Matema bereits teilweise überschwemmt war. Wir begannen zu Zweifeln ob wir dort am nächsten Tag überhaupt wieder zurück kommen werden, aber nun ja, erst mal wollten wir überhaupt ankommen… Nach guten sechs Stunden teils unbequemer Reise erreichten wir endlich Matema und wurden dort mit einem schicken Hotel und schönem See belohnt. Matema liegt nämlich direkt am Lake Nyasa (auch Malawisee genannt) und den Livingstone Mountains. Der Lake Nyasa liegt zwischen den Ländern Tansania, Malawi und Mosambik und ist der neuntgrößte See der Erde. Wir stiegen dort im Matema Lakeshore Resorte ab, dieses wird von Schweizern geführt und stellte eine schöne Unterkunft dar.
Auch wenn es am ersten Nachmittag noch regnerisch war, gingen wir baden oder besser gesagten versuchten wir den zwei, drei meterhohen Wellen stand zu halten. Während über uns ein heftiges Gewitter wütete, verbrachten wir den Abend mit amerikanischen Studenten, welche sich ebenfalls gerade in diesem Hotel aufhielten. Am nächsten Vormittag konnten wir eine wolkenarme Aussicht über den See bewundern und konnten dank niedrigem Wellengang auch richtig schwimmen. Sehr angehm mal wieder in nicht salzigem und nicht brühwarmen Wasser zu baden. Gegen Mittag verliesen wir Matema Beach wieder und sicherheitshalber nahmen wir eine Mitfahrgelegenheit im hoteleigenen Land Rover in Anspruch. Mit diesem schafften wir die holprige Strecke bis Kyela in gerade mal einer Stunde und die teilweise hüfthoch überflutete Straße stellte kein Problem dar.

4. Iringa
Nach einer weiteren Nacht in Mbeya trat der Großteil unserer Gruppe bereits die Busreise nach Dar es Salaam an, da sie dort zu Terminen mussten. Silvia und ich fuhren allerdings noch weiter nach Iringa, eine ebenfalls im südlichen Hochland gelegene Stadt. Dies war bereits mein zweiter Besuch in Iringa, da diese schöne Stadt bereits das Ziel unserer Motorradtour im Oktober war.
Zunächst besuchten wir Malenka und Philip, die zwei weltwärts-Freiwilligen in Iringa, welche wir bei dem Empfang zum Tag der deutschen Einheit in der deutschen Botschaft kennen gelernt hatten. Mit Philip und seinem Freund, welcher gerade aus Deutschland da war, machten wir einen Ausflug zum nahegelegenen Ruaha River. Dort wollten wir eigentlich an einer Badestelle schwimmen gehen, doch die Regenzeit machte uns einen Strich durch die Rechnung. Die sonst schöne, steinige Badestelle hatte sich in einen reisenden Strom verwandelt (Bild). Als alternativ kletterten wir auf den dortigen Felsen die Stromschnelle entlang und gingen anschließend ein Stück flussabwärts tatsächlich ins Wasser, dieses war jedoch arschkalt (!) und die Strömung war zu stark um dagegen anzukommen. So verliesen wir die Badestelle bald wieder und gingen in Iringa einen Kakao und Milchshake trinken.
Die nächste Nacht verbrachten wir bei der Familie von “Baba Musa”, dem Vater eines Kollegen bei Watoto Wetu Tanzania. Dieser hatte uns gleich herzlich zu sich eingeladen, als er hörte das wir nach Iringa kommen. Wir freuten uns sehr über deren Gastfreundlichkeit und konnten sogar in einem Hannah Montana-Bett schlafen (siehe Bild in der Galerie unten)! Den Ostersonntag verbrachten wir bis Mittag noch bei Baba Musas Familie und machten uns anschließend auf zur Pomern Secondary School.
Bei der Pomern Secondary School handelt es sich um eine Internatsschule, die zirka 15 der Jugendlichen von Watoto Wetu Tanzania besuchen. Unerwarteterweise befindet sich diese Schule allerdings im “Nichts”. Einmal täglich verkehrt ein Bus dorthin, in welchem es vier Stunden lang durch immer kleiner werdende Dörfer auf’s Land hinaus ging. Als wir endlich ankamen war meine Freude groß einige der dort zur Schule gehenden WWT-Mitgleider wiederzusehen. Diese waren nämlich über die Weihnachtsferien 2011 im Waisenheim in Dar es Salaam und ich kannte sie daher. Wir sahen uns die, wirklich schön gelegene, Internatsschule an und verbrachten den ganzen Abend mit den mir bekannten WWT-Mitgliedern. Auch der Schuldirektor nahm uns herzlich auf und wir konnten im Haus der internationalen Freiwilligen, in welchem gerade Amerikaner untergebracht waren, übernachten.
Nach der Rückkehr nach Iringa trafen wir uns noch mal mit Malenka, machten uns bei ihnen daheim Milchshakes und gingen abends gemeinsam Essen. Am darauffolgenden Tag ging es auch schon wieder zurück nach Dar es Salaam… Die achtstündige Busfahrt dorthin verlief problemlos und am frühen Abend kam ich wieder daheim an.
Sprichwörtlich, denn zu meiner Überraschung hatte ich tatsächlich ein “daheim”-Gefühl! Als ich in Kimara Mwisho aus dem Bus ausstieg und schon wieder schwitzend die überfüllten, stinkenden und dreckigen Straßen des heißen Dar es Salaams betrat, freute ich mich und lief grinsend den mir vertrauten Weg entlang. Ich war beeindruckend und auch erfreut, dass ich mich hier nach zirka sieben Monaten hiesigem Aufenthalt bereits tatsächlich heimisch fühle!

Kurz vor der Abfahrt in Dar es Salaam

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Kurz vor der Abfahrt in Dar es Salaam

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Rattige Diebe & Franken mal ganz woanders


Rattige Diebe

Im Büro des Waisenheims Watoto Wetu befindet sich eine Schrankwand, in welcher auch der Erste Hilfe Schrank untergebracht ist. In diesem wird alles Verbandsmaterial und Medikamente aufbewahrt und der Schrank ist mit einem Schloss versehen zu welchem nur ich, die Matron und der Direktor einen Schlüssel besitzen. Wenn andere Mitarbeiter Erste Hilfe Material benötigen holen sie sich den Schlüssel in der Regel von der Matron oder mir.
Jedenfalls gab uns dieser Schrank in den letzten Wochen große Rätsel auf… Nach dem wir eine Spende Verbandsmaterial von der International School of Tanganyika (IST) erhalten hatten, habe ich einige Verbandspäckchen in denn Erste Hilfe Schrank gelegt. Bereits nach wenigen Tagen waren alle komplett verschwunden – und niemand wusste wohin, warum oder wer es genommen hat. Die daraufhin wieder aufgefüllten Verbandspäckchen und Wundauflagen verschwanden nach wenigen Tagen ebenfalls. Unser Verdacht lag darauf, dass Mitarbeiter den Schlüssel an Heimbewohner raus gegeben haben und sich diese am Material bedienen (auch wenn dies keinen Sinn macht). Und auch wenn dies angeblich keiner gemacht hätte, habe ich in einem darauffolgenden Gespräch mit allen Mitarbeitern noch mals darauf hingewiesen den Schlüssel niemals an die Kinder und Jugendlichen rauszugeben. Als auch in der weiteren Zeit immer wieder Verbandsmaterial, Tupfer und sogar eine Tüte mit Kanülen verschwanden, zerbrachen wir uns schon den Kopf wer so etwas machen würde und warum.
Nun fanden wir endlich des Rätsels Lösung… Nach dem vor wenigen Tagen erneut Verbandsmaterial verschwand und Medikamente wildverstreut in dem untersten Fach des Schrankes lagen durchsuchten wir alles mal genauer und tatsächlich – wir stießen auf einen riesen Haufen an angeknapperten Verbandspäckchen, zerfetzten Tupfern und anderem Papierkram. Ratten hatten sich damit in der hintersten Schrankecke ein gemütliches Nest gebaut! Die Überraschung, aber gleichzeitig auch Erleichterung war groß, endlich wurden die Heimbewohner nicht mehr verdächtigt und wir haben sogar das Material mehr oder weniger unversehrt wiederbekommen. In Zukunft sollte dieses Problem nicht mehr auftreten – der Nestbewohner floh nach unserem Fund schnell durch den Raum und nun sind alle potentiellen Öffnungen im Schrank mit Brettern zugenagelt.


Franken mal ganz woanders

Vor einiger Zeit hat mein Mitfreiwilliger Peter Meister, welcher aus Forchheim kommt und damit ebenfalls dem Stamm der Franken angehört, eine interessante Entdeckung in den Straßen Dar es Salaams gemacht. Tatsächlich fand er einen Laden mit “Fränkischen Spezialitäten” – mitten in Dar es Salaam! Leider war der Laden geschlossen und von den Nachbarn wart der Besitzer schon seit Wochen nicht mehr gesehen, vermutlich hat sich das Geschäft mit Bratwurst und Lebkuchen in Tansania nicht durchsetzen können… Schade eigentlich, außerdem hätte uns interessiert ob der Besitzer leiblicher Franke war oder ob ein Tansanier diesen schönen Flecken Erde für sich entdeckt hatte und daraufhin hier einen Laden damit aufgemacht hat.

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Erste Hilfe Training

Vom 5. bis 8. März hielt ich bei Watoto Wetu Tanzania ein Erste Hilfe Training für alle Mitarbeiter ab. Dies war nicht nur für meine tansanischen Kollegen völliges Neuland, sondern auch für mich ein Erlebnis und gewissermaßen eine sprachliche Herausforderung.
Erste Hilfe ist in Tansania kaum jemandem geläufig und wird auch in der Medizin kaum praktiziert – eine verbreitete notfallmedizinische Versorgung gibt es nicht. Lediglich einige private Sicherheitsunternehmen bieten zahlenden Kunden ausgerüstete Rettungswägen zur Notfallversorgung an. Die staatlichen, an Krankenhäusern stationierten, Krankenwägen rücken selten zu Notfällen aus, da sie mit Krankentransporten ausgelastet sind und deren Ausstattung besteht in der Regel aus Trage und Verbandskasten, das Personal setzt sich aus einem reinen Fahrer und einer Krankenschwester zusammen. Medizinische oder sogar ärztliche Versorgung am Notfallort ist daher unüblich – es handelt sich üblicherweise um ein reines “Load & Go”-Verfahren, bei welchem die Behandlung erst im Krankenhaus beginnt.
Mit dem Erste Hilfe Training wollten wir vor allem die Erstversorgung im Waisenheim selbst verbessern, aber auch dieses Thema allgemein bei den Teilnehmern anstoßen. Wenn auch für viele neu und die Meisten beispielsweise nicht mal die Notrufnummern kannten, war das Interesse groß und die Teilnahme sehr gut.

Das Erste Hilfe Training fand über vier Tage, jeweils zwei Stunden am Nachmittag statt. Zunächst begann ich am ersten Tag mit dem grundlegenden Verhalten im Notfall, also Eigenschutz, Unfallstelle Absichern, Situation erfassen, Notruf usw.. Am zweiten Tag stellte ich das Schema zum Auffinden einer Person vor und wir übten gemeinsam dieses Vorgehen, die Seitenlage und die Herz-Lungen-Wiederbelebung. Letzteres wurde uns dank der ehemaligen schweizerischen Freiwilligen Sarah ermöglicht, eine Medizinstudentin welche für zwei Monate bei Watoto Wetu tätig war und sich in diesem Rahmen ihre handliche Reanimations-Übungspuppe zuschicken lies. An diesem zweiten Übungstag hatten wir alle viel Spaß und es war schön, wie unterhaltsam das gemeinsame Üben der Seitenlage sein kann. :) Am dritten Tag ging es um Wunden und der Umgang damit – hier setzte ich zunächst bei den Grundlagen wie Einmalhandschuhen, Arten von Verbandmaterial, was sterile Wundauflagen sind und wie man übliche Wunden generell behandelt. Anschließend ging ich noch auf Besonderheiten wie Druckverband und Verbrennungen ein. Am vierten Tag wurde hauptsächlich alles noch mal wiederholt und unter anderem die Seitenlage noch mal praktisch geübt. Außerdem zeigte ich ein, wie ich finde nett gemachtes, Video über das Retten von Personen aus einem brennenden Auto (http://www.youtube.com/watch?v=Kbw5pV8nbjY) – diese Frage kam nämlich während des Kurses auf.

Insgesamt verlief der Kurs erfolgreich, wir hatten gemeinsam Spaß dabei und die Resonanz war durchwegs positiv. Auch mir hat es Spaß gemacht und gut getan endlich wieder in diesem “Mileu” tätig zu sein. Es gab mir die Möglichkeit mein Wissen wieder zu reaktivieren bzw. beim Vorbereiten aufzufrischen und ich konnte mein Vokabular erweitern. Da ich den Kurs auf Englisch abhielt stand ich zunächst vor der Herausforderungen mir fehlender Begriffe. Durch Vorbereitung und dank Taschenwörterbuch konnte ich dies aber relativ gut lösen und dabei selbst viele neue englische Wörter lernen.
Ich werde diese Kenntnisse nun monatlich in Form von gemeinsamen Übungstagen mit den Mitarbeitern auffrischen und außerdem plane ich einen intensiveren Aufbaukurs abzuhalten, in welchem auf weitere Wundarten, Vergiftungen und so etwas eingegangen wird. Darüber hinaus soll im April dieses Erste Hilfe Training auch für die Kinder und Jugendlichen bei Watoto Wetu statt finden – hierzu werde ich einen Englisch-Swahili Übersetzer haben.

Die Gruppe im "Kimara Hospital"

Die Gruppe im "Kimara Hospital"

Seit letzter Woche unterrichte ich ein solches, aber detaillierteres Erste Hilfe Training auch im “Kimara Hospital”. Im dortigen Krankenhaus gibt es eine Gruppe junger Erwachsener, welche größtenteils von der Straße kommen und sich nun durch zwei Mal wöchentliche Treffen fortbilden und zusammen kommen. Das Unterrichten dieser Gruppe haben nun vor kurzem Nele und ich übernommen, wodurch wir nun jeden Mittwoch und Samstag dort für zwei Stunden Themen behandlen. Wir beschlossen mit Erster Hilfe zu beginnen und so unterrichte ich dies dort, allerdings intensiver mit Blutkreislauf, Schock & Co. da die Mitglieder dieser Gruppe immer sehr interessiert sind, viele Fragen stellen und möglichst viel genau wissen möchten. Da nur einige Mitglieder der Gruppe Englisch sprechen können, habe ich Gabriel, ein tansanischer Freund von uns, immer zum Übersetzen an meiner Seite. Sehr hilfreich aber mühsam, da alles zwei Mal gesagt werden muss und sich somit in die Länge zieht.

Eine schöne Erfahrung hier Erste Hilfe zu unterrichten und an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Gabriel für das fleißige Übersetzen, Nele und Silvia für die tatkräftige Unterstützung als Mime und Assistentin, sowie Sarah Bär für das Zurverfügungstellen und mir Überlassen der Übungspuppe! :)

Gabriel beim Übersetzen für die Gruppe im Kimara Hospital

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Gabriel beim Übersetzen für die Gruppe im Kimara Hospital

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Schulbesuche ermöglicht

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Marathon…(oder so ähnlich, zumindest 5km Fun Run)

Kurz nach der Rückkehr von Sansibar ging es gleich noch mal für ein Wochenende weg – diesmal nach Moshi, in dem Norden des Landes. In Moshi, direkt am Fuße des höchsten Berges Afrikas gelegen, fand am 26.02. der alljährliche “Kilimanjaro Marathon” statt.
Der eigentliche Marathon mit 42 Kilometern Länge wäre natürlich nicht mal anzudenken gewesen, aber der gleichzeitig statt findende “5km Fun Run” hatte unser Interesse geweckt. So machten wir uns gemeinsam (Peter M., Simon, Torben, Sarah, Silvia, Sandrine und ich) auf an diesem teilzunehmen.

Am Freitag Vormittag traten Peter M., Sarah und ich die Busfahrt von Dar es Salaam an – und da wir Geld sparen wollten wählten wir eine günstigere Busgesellschaft. Nun ja, sagen wir eine Erfahrung war es wert – in dem Bus gab es 5-Sitzer Reihen,  dementsprechend hatten wir nicht mal genug Platz uns alle gleichzeitig zurückzulehnen und der Motor war auch nicht mehr das Wahre, sodass der Schaffner hin und wieder Wasser zum Kühlen über den Motorblock gegossen hat. Für uns eine ungewohnte und lustige Situation, im Grunde aber nichts dramatisches – wir saßen in der ersten Reihe und hatten daher gute Beinfreiheit. Außerdem ist der Fahrer zwar langsam, aber sicher gefahren und so sind wir nach 10 Stunden endlich in Moshi angekommen. In Moshi trafen wir dann Torben und Simon, welche direkt aus Morogoro (ihrer Einsatzstelle, eine Stadt im Landesinneren) angereist waren.
Den ersten Abend verbrachten wir mit Hotelsuche, bei welcher wir von einem Freund meines Gastvaters unterstützt wurden und somit ein günstiges fanden. Anschließend gingen wir noch in eine Bar – war soweit okay, nur das wir am Ende gegen Mitternacht eingeschlossen wurden weil Peter M. angeblich zwei Biere nicht bezahlt hätte. Nach ca. 15 Minuten Diskussion mit den Bedingungen haben diese aber kapituliert (Peter hatte wirklich bezahlt!) und wir konnten endlich ins Hotel gehen.
Am zweiten Tag sahen wir uns Moshi an und freuten uns, dass der Kilimanjaro (Bild) mal nicht wolkenverhangen war. Mittags trafen wir noch Silvia und Sandrine, welche direkt von der Safari aus Arusha angereist kamen. Außerdem gingen wir zur Anmeldung für den Marathon und schrieben uns alle für den Fun Run ein – damit war es besiegelt :) Abends gingen einige noch in eine Bar, die anderen legten sich schon mal schlafen um für den “großen” Lauf fit zu sein.

Davor...

Davor... (v.l.n.r. Sandrine, Silvia, Sarah, Torben, Peter M., Simon & ich)

Am Sonntag früh war es dann soweit – gegen 6 Uhr verliesen wir das Hotel und gingen zum Start des Fun Runs. Da es in der Nacht geregnet hatte und sehr bewölkt war hatten wir Glück mit dem Wetter – es war angenehm kühl. Zunächst waren wir beeindruckt wie viele Teilnehmer es waren, insgesamt handelt es sich bei dem Marathon um eine der größten Veranstaltung des Landes. Allein beim Fun Run gab es tausende Teilnehmer und den ersten 3000 Zieleinläufern wurde ein Kilimanjaro-Marathon T-Shirt versprochen – von da an war dies unser Ziel.

...waehrenddessen...

...dabei...

Mit circa 10 Minuten Verspätung fiel um kurz nach 7:30 Uhr endlich der Startschuss und die Meute setzte sich in Bewegung. Glücklicherweise standen wir ziemlich an der Front und hatten nur wenige Hundert vor uns, sodass ich bald ungehindert laufen konnte. Der Marathon ging erst in die Stadtmitte und anschließend über mehrere Hügel wieder hinaus – echt anstrengend! Vor allem wenn man seit sechs Monaten keinen Sport mehr gemacht und bereits einen guten Bauch angesetzt hat… Naja, nichtsdestotrotz bin ich nach circa 30 Minuten fix und fertig unter den ersten paar hundert eingelaufen.
Das mit dem T-Shirt erhalten hatte ich mir aber irgendwie anders vorgestellt, anstatt einer Registratur an welcher die Position festgehalten und das Shirt ausgegeben wird, stellten sich Vodacom Mitarbeiter auf eine LKW Ladefläche und reichten die T-Shirts unkontrolliert in die Menge. Dementsprechend bildete sich ein großer Pulk aus hunderten von Menschen um diesen LKW und schubsten/drängten sich um ein Marathon-Shirt zu erhalten. Schon rein aus Prinzip wollte ich dann auch eines und nach ca. 15 Minuten drängeln und kuscheln mit lauter verschwitzten Menschen gelang es mir auch eines zu ergattern…Was übrigens ein ziemlicher Reinfall war, da das diesjährige Marathon-Shirt echt langweilig und sogar ärmellos ist. Was solls, eine Flasche Wasser befand sich auch in dieser Tasche und das konnte ich gut brauchen :)

...und danach

...und danach

Den Rest des Sonntags verbrachten die Meisten damit Schlaf nachzuholen und schliefen bis abends – während wir uns noch ein wenig in Moshi umsahen und einen Kaffee trinken gingen. Abends gingen wir dann zu einem “Salzburger Steakhouse”, dieses wird von einem Tansanier, welcher in Österreich studiert hatte, geführt. Anlässlich Simons Geburtstag, welcher an diesem Tag war, gab es also saftiges Steak (bzw. für mich halt Pommes mit Omlett…) in schmuddeliger österreichischer/deutscher Atmospähre. Anschließend gingen wir noch bis 1 Uhr frühs in eine Bar, feierten Simons Geburtstag und hatten einen lustigen Abend.
Am Montag früh ging es dann, diesmal in einem teureren, bequemen Bus, zurück nach Dar es Salaam und noch am selben Abend für mich wieder in die Arbeit ins Heim. Alles in allem ein schönes Wochenende und wir können sagen – Kilimanjaro Marathon, wir waren dabei! (oder zumindest bei dessen 5km Fun Run) ;-)

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Bereit zum Sport

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Rückblick

Da ich in den letzten Monaten kaum Blogeinträge geschrieben habe, möchte ich die Eindrücke nun in Form einer Bilder-Show nachreichen. In chronologischer Reihenfolge gibt es Bilder bedeutender Ereignisse, aber auch aus meinem Alltag von November 2011 bis Februar 2012 zu sehen.

Unsere Safarigruppe am Ngorongoro Krater - v.l.n.r. Rebecka, Louisa, Merle, Ich, Yvonne, Nele & Lydia (Ein Artikel dazu ist auf Neles Blog zu finden)

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Unsere Safarigruppe am Ngorongoro Krater - v.l.n.r. Rebecka, Louisa, Merle, Ich, Yvonne, Nele & Lydia (Ein Artikel dazu ist auf Neles Blog zu finden)

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Saaaansibar

Lang, lang ist’s her, doch nun kommt endlich wieder ein neuer Blogeintrag! Und zwar über meinen bisher schönsten Urlaub den ich verbracht habe – vier Nächte auf Sansibar, eine Insel vor der tansanischen Küste.

Am 11. Februar ging es los – in der Früh um 9:30 Uhr legte unsere Fähre nach Sansibar von Dar es Salaam ab. Unsere Truppe bestand zunächt aus Peter Meister (VIA Mitfreiwilliger), Silvia, Sandrine und Sarah (intern. Freiwillige bei WWT, aus der Schweiz und Österreich), Malenka (deutsche Mitfreiwillige aus Iringa), Franzi und Oliver (deutsche Mitfreiwillige und Einheimischer aus Dar) und mir.
Bei der Überfahrt erwartete mich schon die erste Überraschung – ich werde Seekrank… Das Schaukeln der Fähre setzte allgemein vielen ziemlich zu und besonders die Japaner haben die “sick bags” fleißig benutzt. Ich musste mich zum Glück nicht übergeben und habe die Überfahrt einigermaßen gut überstanden. Und gelohnt hatte es sich spätestens als Stonetown in Sicht kam und wir vor schöner Kullisse anlegten.

Zum Glück wurden wir an der Fähre abgeholt und zum Hotel gebracht – dies lag nämlich mitten in den Gassen Stonetowns. Nahezu unmöglich es selbst zu finden, in den folgenden Tagen haben wir uns auch grundsätzlich jedesmal auf dem Weg zum Hotel für 5 bis 15 Minuten verlaufen. :) Nachmittags trafen wir dann Aslaug (aus Island) und Louise (aus Dänemark), zwei Kurzzeitfreiwillige in Dar welche auch Urlaub auf Sansibar machten. Die beiden hatten noch keine Unterkunft für die zweite Nacht und stiegen daher bei uns ein. Wir verbrachten von da an den Sansibarurlaub gemeinsam und sind auch weiterhin in Kontakt.
Am esten Abend ging es dann auf das “Sauti za Busara Music Festival Zanzibar”, hierbei handelt es sich um eines der größten Musikfeste Tansanias. In der schönen Kullisse des alten Forts traten traditionelle Stammestänzer, aber auch “Nneka”, eine modernere R&B Artistin aus Nigeria, auf. Ein schöner Abend mit guter Musik. Am zweiten Tag sahen wir uns Stonetown an. Dazu schlenderten wir in den Gassen herum, liefen über den Fischmarkt, besuchten das Nationalmuseum von Sansibar, von dessen Dachterrasse aus wir den Sonnenuntergang sahen, und gingen abends Pizza essen. Stonetown gefällt mir gut, es gibt durch die vielen, engen Gassen immer wieder etwas zu entdecken und ist sehr schön anzusehen.
Durch das Fest trafen wir auch einige andere deutsche Mitfreiwillige wieder und hatten gemeinsam eine entspannte, schöne Zeit. Ein etwas komisches und ungewohntes Gefühl war es allerdings so viele weiße Touristen zu sehen. Besonders durch das Festival war der Touristenanteil sehr hoch und ich kam mir teilweise wie im Touristenort in der Türkei vor. Somit habe ich nochmals eine andere Seite Tansanias kennen gelernt, da wir in Dar es Salaam seltener Weiße und vor allem kaum Touristen zu Gesicht bekommen.

Nach zwei Übernachtungen in Stonetown machten wir die “Spice Tour”. Ein sehr bekannter Ausflug auf Sansibar, bei welchem man die Herkunft vieler Gewürze durch eine Führung zu deren Ursprungspflanzen kennen lernt. Es war zwar interessant die Herkunft von Kaffee, Pfeffer & Co. kennen zu lernen, andererseits fühlte ich mich aber unwohl als unsere Gruppe durch ein ärmlicheres Dorf geführt wurde und wir das Verhalten unserer Mittouristen als unangemessen empfanden. Nach der “Spice Tour” wurden wir zur Ostküste gefahren – dort erwartete uns das Domizil für die nächsten zwei Nächte.
Wir hatten ein schönes Hotel mit eigenem Pool und gemütlichen Zimmern im Dachgeschoss. Nach Ankommen und Preisverhandlungen verbrachten wir den ersten Abend entspannt im Pool und in der Cocktailbar vom Hotel neben an. Sehr entspannt, denn da wir außerhalb der Saison kamen hatten wir das ganze Hotel und die Bars in der Umgebung für uns alleine mit dementsprechend günstigen Preisen. :) Am dritten Tag machten wir uns nach dem guten Frühstück zu einem ca. 45 minütigen Fußmarsch entlang des Strandes auf um zu “Paje Beach” zu gelangen. Dort erwarteten uns nämlich türkisblaues Wasser, eine breite weiße Sandbank und Cocktails – ein guter Ort um Sansibar zu genießen.
Am Mittwoch ging es leider schon wieder nach Hause – mittags brachen wir an der Ostküste auf und fuhren mit einem Taxi nach Stonetown. Nach einem letzten guten Eiscappucino dort ging es auf die Fähre und zurück richtung des Verkehrschaos von Dar es Salaam…

Der Urlaub hätte gerne noch länger dauern und mit den super Leuten so weiter gehen können :) Aber hier im Waisenheim gibt es auch wieder genug zu tun und kommendes Wochenende geht es bereits zum Kilimanjaro Marathon – also durchaus angebracht und angenehm erst mal wieder eine Woche lang zu arbeiten.

 

Sansibar 2012

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Sansibar 2012

 

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Eisige Weihnachten


 

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Juvenile Melody!

Endlich ist es soweit – das erste Lied der Band des Waisenheimes konnte im Studio aufgenommen werden! Dank einer Spende konnte die Band Juvenile Melodies kürzlich den Song “Juvenile Melody” professionell aufnehmen und bearbeiten lassen.

Nun gibt es das Lied zum Anhören und mit übersetztem Liedtext, da der Inhalt eine wichtige Rolle spielt und von den Bandmitgliedern selbst geschrieben wurde, auf YouTube zu finden:
Juvenile Melody von Juvenile Melodies mit Liedtext (deutsche Übersetzung)

Bitte den Link fleißig verbreiten, bekannt machen und weiterempfehlen wenn es euch gefällt! Wir hoffen auch im Ausland auf eine Beliebtheit und möglichst großen Erfolg der Band.

Außerdem ist der Liedtext noch in folgenden Sprachen zu finden:
Juvenile Melody by Juvenile Melodies with lyrics (English translation / englisch)
Juvenile Melody de Juvenile Melodies avec paroles (traduction en francais / französisch)
Juvenile Melody by Juvenile Melodies med sångtext (svensk översättning / schwedisch)
Juvenile Melody by Juvenile Melodies with lyrics (Nederlandse vertaling / niederländisch)
Juvenile Melody by Juvenile Melodies with lyrics (íslensk þýðing / isländisch)

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